Knut Henkel 19.07.2011 / Ausland

Etappensieg für Menschenrechte in Mexiko

Übergriffe durch die Armee sollen künftig vor zivilen Gerichten verhandelt werden

Mexikos oberstes Gericht hat entschieden: Menschenrechtsverletzungen der Armee an Zivilisten sollen künftig vor zivilen Gerichten verhandelt werden. Damit kamen die Richter den Forderungen von Menschenrechtsorganisationen nach fairen Verfahren endlich nach.

Der Fall von Rosendo Radillo gab den Ausschlag. Das Verschwinden des Mannes, der zuletzt in einer Militärkontrolle gesehen worden war und nie wieder auftauchte, gab den Ausschlag. Den Fall hatte der Interamerikanische Menschenrechtsgerichtshof in San José vor mehreren Jahren aufgerollt und eindeutig entschieden, dass der Fall vor die zivilen Gerichte gehöre. Das gilt auch für einen anderen Fall – die Vergewaltigung von zwei Frauen des Volkes der Me’phaa durch Soldaten.

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