Barbara Martin, Stuttgart 21.07.2011 / Inland

Stuttgart 21 ist kein Jobmotor

Institut: Neue Arbeitsplätze sind kein Argument für Milliardenprojekt

Stuttgart 21 schafft kaum dauerhafte Arbeitsplätze. Zu diesem Ergebnis kommt das gewerkschaftsnahe IMU-Institut, nachdem es ein Gutachten der früheren Landesregierung studiert hat. Statt der in der Öffentlichkeit diskutierten Zahl von 24 000 neuen Jobs sieht das IMU nur Chancen für deutlich weniger dauerhafte neue Arbeitsplätze.

Gerade in Gewerkschaften – vor allem der IG Metall – und in der SPD war dieses Argument für Stuttgart 21 stets besonders beliebt: Das Milliardenprojekt schaffe bis zu 24 000 Arbeitsplätze – sei also ein Jobmotor für die Region Stuttgart. Als Grundlage wird stets das Gutachten BW21 genannt, das im Auftrag des baden-württembergischen Innenministerium 2009 der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Dieses Gutachten hat sich das gewerkschaftsnahe IMU-Institut, das sich vor allem mit Industrie- und Strukturpolitik sowie Betriebsräte-Beratung beschäftigt, nun auf eigene Kosten einmal vorgenommen. Das Ergebnis dürfte die S21-Befürworter wenig erfreuen. Demnach ist Stuttgart 21 weit entfernt davon, ein Jobmotor zu sein.

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