Steffen Klatt 27.07.2011 / Ausland

Rechtspopulisten auf dem Weg in die Mitte

Vormarsch in ganz Nordeuropa – Breivik stört Mäßigungsstrategie

Der Doppelanschlag von Oslo und Utøya ist eine Herausforderung für Nordeuropas Rechtspopulisten. Gerade waren sie dabei, sich aus der rechten Schmuddelecke herauszuarbeiten. Da wollen sie nicht mit einem mutmaßlich kranken Massenmörder in Verbindung gebracht werden.

Siv Jensen muss sich entschuldigen. Die Chefin der norwegischen Fortschrittspartei hatte sich jeden Vergleich mit Anders Behring Breivik verbeten. Wer ihre Partei mit dem Attentäter von Oslo und Utøya in Verbindung bringe, sei ebenso krank wie dessen Tat, hatte die Frontfrau der norwegischen Rechtspopulisten gesagt. Kurz darauf musste sie zurückkrebsen: Das sei ein Missverständnis. Der schwedische Journalist, dem sie dies gesagt habe, habe keine Ahnung von norwegischer Politik gehabt, und obendrein habe er sie provoziert.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: