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Aber kann mir HIER mal jemand verklickern, um was es geht?
Rotspoon. Geht mir genauso. Ich versteh kein Wort.
PS: Sorry, ich meinte Lieber Rotspoon!
Das war doch nichtnötig. Warten wir gemeinsam.
Also ich hatte Lafontaine Rezension so verstanden, dass er Elemente einer stalinistischen Herrschaftsstruktur und ihrer Prinzipien, sowie ihrer Auswirkungen, wie auch die ihr eigenen Fremdheit gegenüber dem Wohl der Bevölkerung,
eben auch in der Herrschaftswirklichkeit des Kapitalismus z.B. in der BRD wiederfindet?
Was soll daran falsch sein?
Damit ist doch nicht die Demokratie angegriffen, sondern sie wird gefordert!
Ich kann es natürlich auch so verstehen, dass in Jedem ein kleiner (Möchtegern)-Stalin stecken könnte, und vorstellbar ist, dass es auch Menschen gibt, die dies auch ganz von sich weisen würden.
Aber das meinen Lafontaines Gegner wohl auch nicht.
Ob ich nun aber einer der Dümmsten bin, das wäre mir egal, denn Dummheit ist ja nur die Erfordernis nach Aufklärung!
Am 18.7.2011 erschien im NEUEN DEUTSCHLAND nachfolgender Artikel von Oskar Lafontaine. Unter dem Vorwand einer Buchbesprechung – das Buch kommt außer im ersten Satz mit keinem Wort weiter vor – unternimmt Lafontaine in für mich nie erlebter Demagogie den Versuch, die Aussagen von Michael Schumanns Referat " Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System" in sein Gegenteil zu verkehren mit folgende Zielen:
zwei, die unverwechselbar sind: Oskar Lafontaine und Michael Schumann
1. Stalinismus meint nicht die Partei, sondern das System (siehe Überschrift). Da das System untergegangen ist, ist das Problem erledigt.
2. Noch infamer: Die zentralen Strukturen des Stalinismus finden sich heute im entfesselten Finanzkapitalismus, was ein weiterer Grund ist heute nicht mit Stalinismus sondern "nur" mit dem Kapitalismus zu brechen. Mehr dazu hier:
oberhof.blog.de/2011/07/26/lafontaines-stalinismus-verharmlosung-teifpuntk-dr-de-moralisierung-linken-11546718/
kann es kaum verwundern, dass sich immer mehr Menschen von der Partei "Die Linke" abwenden.
Wie heißt es so schön im Film "Die Feuerzangenbowle": traurig, traurig, traurig
BZ lesenden Straßenbauarbeiter interessieren, ob Stalinismus System oder Methode ist, noch die Kurier kaufende Krankenschwester, wer Michael Schumann war und ob Lafontaine sich mit dessen Reden auseinandersetzen soll, geschweige wird es einen Hartz-IV-ler jucken, ob sich die "modernen" Linken Papier um die Ohren hauen oder nicht. Sie alle erwarten etwas anderes von den Linken: Hat sich das schon rumgesprochen??
Übrigens würde mich mal die soziale Zusammensetzung der Linken-Mitgliedschaft interessieren...
Im Sommer 89 wurden viele GenossInnen berufen , aber nur wenige waren auserwählt. Auf dem Sonderparteitag 89 gab Schumann im Auftrag der von Moskau auserwählten Übergänger den Auflaß zum Reinigungsflug ähnlich dem der Bienen im zeitigen Frühjahr: DISTANZIERT Euch, die ihr einst Bestandteil oder Werkzeug oder einfach nur Teil der Hammelherde der Mächtigen wart und ihr werdet willkommen geheißen in der Alten Welt. Kaum sind sie gelandet und haben sich eingerichtet im neuen/alten Bienenkorb, kommt der Oskar von der Saar daher und ruft April, April.
Ja sie sind im Eimer gelandet, die Roten Bienen, sind kaltgestellt und werden allmählich grün....
So oder so ähnlich könnte es gewesen sein
Vielleicht könnten die 10 Erwiderer ihre Kurzbiografie seit 1989
und ihre heutige Funktion mitteilen. Dann wird das Anliegen ihrer
Erwiderung deutlicher!
Vielleicht könnten die 10 Erwiderer ihre Kurzbiografie seit 1989
und ihre heutige Funktion mitteilen. Dann wird das Anliegen ihrer
Erwiderung deutlicher!
"...formal auf eine parlamentarische Demokratie und eine fest in die Weltökonomie integrierte Marktwirtschaft, auf eine wettbewerbsorientierte offene Gesellschaft zu übertragen...."
Hat sich die DDR selber vom Weltmarkt ausgeschlossen? Wem nützt diese Marktwirtschaft? Wenn du kein Geld hast, ist diese Gesellschaft auch nicht offen...
Ich habe Lafontaine eigentlich so verstanden, dass sich durchaus Züge des Stalinisimus in der heutigen Gesellschaft wiederfinden. Staats-, Wirrtschafts- und Finanzpolitik wird in kleinen Zirkeln beschlossen ("Atlantik-Brücke", CDU-SPD-FDP-Grüne-Arbeitskreise, Rating-Agenturen, Banken- und Firmen-Aufsichtsräte usw.) . Gibt es da nicht Ähnlichkeiten mit dem Politbüro?
Wo ist da ein mehr an Demokratie?
Okay, heute wirkt das alles subtiler und ist mit bunten Fähnchen und Sprachkanonen verbesser vernebelt. Passt da nicht auch die Benachteiligung der LINKEN beim rbb in der geplanten Berliner Wahlkampfberichterstattung (siehe nd von gestern) mit rein?
Für (miese!) fachliche Dispute gibt es die "Taktik des gezielten Mißverständnisses". Wollten die zehn Entgegner davon Gebrauch machen, wofür? Am meisten wundert mich das bei Kerstin Kaiser. O.L. kann ich zwar noch immer übelnehmen, daß er mal einseitig eine Zwangsvereinigung SPD-KPD sah, aber gottseidank mischt er heute noch mit!
Wikipedia nur, wenn ich z.B. wissen will, wie hoch der Fichtelberg ist.
Bei politischen Artikeln bin ich hier äußerst skeptisch - im Fall der Begriffsdefinition "Stalinismus" jedoch muss ich feststellen, dass sich deren Einschätzung mit meiner Meinung größtenteils deckt: Stalinismus als Herrschaftsmethode - und nicht als System!
Ansonsten wird er zum Pfälzer Saumagen, in den man alles reinstecken kann, was einem nicht passt.
Es ist eine ganz große Menge kleiner höriger Lichter darunter
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Nicht die Partei, sondern das System Oskar Lafontaine über ein Buch zur Stalinismus-Kritik
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