Benjamin Beutler 08.08.2011 / Wirtschaft und Umwelt

Park-Sünder Morales?

Straßenbaupläne durch Nationalpark in Bolivien droht Linke zu entzweien

Ausgerechnet Boliviens linke Regierung bekommt Streit mit Organisationen der Indigenen. Der Grund: Pläne für eine Fernstraße durch einen Nationalpark.

Wie ein Teppich aus Regenwald und Savannen spannt sich das »Indigene Territorium Nationalpark Isiboro Sécure« (TIPNIS) von den Hängen der Anden bis zu den Ausläufern des Amazonas-Beckens. Ausgerechnet dort will die in Bolivien regierende »Bewegung zum Sozialismus« (MAS) eine Straße bauen. Seit den 1980er Jahren liegen die Pläne für die Asphaltader in der Schublade. Bisher aber fehlte das Geld. Der bisher zwischen dem Hochland und der Grenze zu Brasilien nötige Umweg über die Tieflandmetropole Santa Cruz kostet eine Tagesreise. Die MAS-Regierung erhielt nun von Brasiliens »Nationalbank für wirtschaftliche und soziale Entwicklung« (BNDES) im Rahmen des lateinamerikanischen Infrastrukturprogramms IIRSA einen 332-Millionen-Dollar-Kredit.

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