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Von Silvia Ottow
11.08.2011

LAVA will Politik und Kassen aufmischen

Kassenärzte einiger Regionen fordern mehr Geld

Acht der insgesamt 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) haben gestern in Berlin gefordert, die Verteilung der Gesundheitsfinanzen zu verändern. Anderenfalls würde sich die Versorgung der Kranken in einzelnen Bundesländern extrem verschlechtern.

»Es brodelt ein wenig«, beschreibt der KV-Vorsitzende von Sachsen-Anhalt, Burkhard John, die Situation in den KV-Bereichen Brandenburg, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe. Hier käme zu wenig von dem Geld aus dem Gesundheitsfonds an, das die Krankenkassen erhalten, um es den KV auszureichen, die damit wiederum ihre niedergelassenen Ärzte finanzieren müssen.

Die Verteilungswege des im Wesentlichen von den Versicherten aufgebrachten Geldes sind an sich schon kompliziert genug. Gesetzliche Kassen in Regionen mit guter Beschäftigungslage sind aufgrund der Kopplung der Beiträge an den Verdienst bevorzugt, solche in Gegenden mit hoher Abwanderung und vielen alten, mehrfach kranken Menschen, benachteiligt. Für einen Finanzausgleich ist zwar gesorgt, nach Meinung der acht KV ist er allerdings nicht ausreichend, denn die Kassen würden die von ihnen kassierten Ausgleichsbeträge für besonders kranke Menschen nicht an die Ärzte in den betroffenen Regionen weitergeben und damit deren Arbeitsbedingungen und die Versorgung ihrer Patienten verschlechtern. Kurz gesagt: Es geht um mehr Geld für Ärzte.

Woher es kommen soll, sagten die »G8« des Gesundheitswesens gestern nicht. Sie gründeten zwecks Nachdruck die Arbeitsgemeinschaft LAVA (Länderübergreifender Angemessener Versorgungsanspruch). Den Feuerstrom stoppen soll nach ihrer Meinung die Politik mit entsprechenden Gesetzen für die Krankenkassen.

Zweifel am »G8«-Programm äußerte Wolfgang Eckert, KV-Chef in Mecklenburg-Vorpommern. Es verbessere die Versorgung nicht und löse auch nicht die Probleme in den einzelnen KV-Bereichen.

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