René Heilig 12.08.2011 / Titel

Tötung wegen »Verfahrensfehlern«

Oppositionsberichte zu Kundus-Massaker der NATO / LINKE: Verstoß gegen Völkerrecht

Die Oppositionsparteien im Bundestag haben gestern jeweils ihr Fazit aus dem sogenannten Kundus-Untersuchungsausschuss vorgelegt. Am 4. September 2009 waren – laut NATO-Untersuchungsbericht – bis zu 142 Menschen getötet worden.

Vertreter der Grünen, der SPD und der LINKEN präsentierten am Donnerstag getrennt voneinander ihre jeweiligen Sondervoten. »Weitgehend aufgeklärt« sieht SPD-Ausschuss-Obmann Rainer Arnold den »Fall Kundus« und führt zahlreiche »Verfahrensfehler« auf. Von einer »langen Liste von Fehlern« sprach auch der Obmann der Grünen, Omid Nouripour, und bezog das sowohl auf Entscheidungen vor Ort, nach denen zwei entführte und im Kundus-Fluss festgefahrene Tanklaster bombardiert wurden, als auch auf die Aufklärung in Berlin.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: