Postkoloniale Choreografie

Das Festival »Tanz im August« legt dieses Jahr den Fokus auf den afrikanischen Kontinent

Das traditionsreiche Festival »Tanz im August«, das vom 12. bis 28. August in verschiedenen Berliner Spielorten stattfindet, wartet mit einigen Neuerungen auf. Erstmals wird Afrika als vitale Produktionsstätte des zeitgenössischen Tanzes in den Fokus gestellt. Mit der ebenfalls erstmals veranstalteten Tanzfilmnacht wird auf ein sich immer stärker emanzipierendes Nachbargenre aufmerksam gemacht. Und in dem Formatfenster »In Progress« erhalten vor allem in Berlin produzierende Künstler beim heimischen Festival eine angemessene Bühne.

Die Kompanie N'Soleh von der Elfenbeinküste zeigt als europäische Erstaufführung »La Rue Princesse«.

Kuratoren lernen. Manchmal sogar schnell. Wurden die Programmmacher des Festivals »Tanz im August« im letzten Jahr noch wegen der mangelnden Präsenz aufstrebender afrikanischer Choreografen gescholten, so wird diese Wahrnehmungslücke in diesem Jahr mit einem Festival im Festival geschlossen. Gleich fünf afrikanische Choreografen – aus der Elfenbeinküste, Südafrika, Senegal und Nigeria sowie dem nordafrikanischen Tunesien – sind ab 12. August in Berlin am Start.

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