Ich glaube, dass man mit den Menschen nicht alles machen kann

Dietmar Dath im Gespräch mit Martin Hatzius – über Potenziale gesellschaftlichen Fortschritts, Systemkrisen und das Schlechte-Laune-Problem der Linken

Dietmar Dath in seinem Freiburger Arbeitszimmer.

ND: Im Zusammenhang mit Stuttgart 21 äußerten Sie die Vermutung, dass sich im Protest dieser Leute gegen den Bahnhofsneubau eine Art schwäbischer Sparsamkeit äußere. Geht es solchen Protestbewegungen – neben ökologischen Fragen – nicht eher um ein Einfordern des Beteiligtseins an Entscheidungen, die sie betreffen, eben um direkte Demokratie?
Dath: In Südwestdeutschland war es auch früher so, dass Leute danach strebten, sich nicht zu viel diktieren zu lassen. Heute hingegen beobachte ich eher die Sorge, keinen Herren mehr zu finden. Heute gibt es zu viele Leute, die ziellos herumtreiben und nicht einmal mehr ausgebeutet werden. Ich glaube, mancher würde seine Sozialhilfe- oder Hartz-IV-Existenz ganz gerne gegen einen Knüppel eintauschen.

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