Folke Havekost, Hamburg 08.09.2011 / Inland

Von Hamburg nach Serbien und Mazedonien

Mehreren Roma-Familien aus der Hafenstadt droht die Abschiebung nach Ex-Jugoslawien – und damit in die Armut

Die EU-Staaten machen mobil, um die beschlossene Freizügigkeit wieder einzuschränken. Betroffen davon sind auch ein Dutzend Roma-Familien aus Hamburg, denen die Abschiebung nach Ex-Jugoslawien droht. Der Flüchtlingsrat forderte nun Bürgerschaftsabgeordnete auf, sich vor Ort selbst ein Bild von der Lage zu machen

Acht von zwölf Eingaben, hinter denen insgesamt rund 50 Roma stehen, wurden am 16. August vom Petitionsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft abgelehnt. Die übrigen vier, darunter nach Auskunft des Flüchtlingsrats Hamburg zwei Krebskranke und eine 17-Jährige, die unmittelbar von einer Zwangsehe bedroht sei, wurden an die heute zusammentretende Härtefallkommission überwiesen. Ob diese heute schon eine Entscheidung fällt, ist ungewiss. »Bürgerschaft und Senat sind unmittelbar verantwortlich, diese Menschen in Tod, Hunger und Elend abzuschieben«, warnte Sigrid Töpfer vom Flüchtlingsrat Hamburg, die auch einen Teil der betroffenen Familien als Anwältin vertritt.

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