Marion van der Kraatz, dpa 23.09.2011 /

Rüffel von ganz oben

Im Ringen um ein striktes Nachtflugverbot erzwingen die Anrainer des neuen Berliner Flughafens ein erstes Zugeständnis

Die großen Schlachten sind geschlagen: Der Hauptstadtflughafen wird in einem Dreivierteljahr in Schönefeld eröffnet. Nun geht es für die Anwohner darum, trotz Fluglärms möglichst viel Schlaf zu bekommen. Am 13. Oktober wird das Bundesverwaltungsgericht dazu seine Entscheidung verkünden.

Leipzig/Berlin. Ihr Ziel ist das Verbot sämtlicher Nachtflüge am neuen Hauptstadtflughafen – ein Schreckensszenario für Wirtschaft und Politik. Doch die Anrainer und umliegenden Gemeinden des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt pochen auf ihren Schlaf. Zwei Tage haben sie am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig argumentiert, Ordner gewälzt, Karten ausgerollt. Mit welchem Erfolg – das wird erst das Urteil am 13. Oktober zeigen. Einen deutlichen Schritt weiter sind die Fluglärmgegner jedoch schon jetzt. Nach den heftigen Protesten über die Flugrouten wird Brandenburgs Landesregierung diese – anders als zunächst geplant – frühzeitig berücksichtigen.

Der richtige Ansatz

»Das neue Schutzgebiet soll in Kürze feststehen«, kündigte der Brandenburger Verkehrsstaatssekretär Rainer Bretschneider (SPD) am Mittwoch in Leipzig an. Sein Haus verpflichtet sich vor Gericht, den Planfeststellungsbeschluss entsprechend zu ergänzen.

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