Jetzt ist es raus. München wollte die Olympischen Winterspiele 2018 gar nicht. Wissenschaftler aus Kalifornien wollen herausgefunden haben, dass nicht etwa die Städte den größten Nutzen von Olympischen Spielen haben, die sie austragen »müssen«. Sie investieren Milliarden Dollar, die sich erst sehr spät wieder rentieren würden. Am besten kämen der Studie zufolge jene Städte davon, die bei der IOC-Wahl den zweiten Platz belegen, weil sie fast genauso große Imagegewinne verzeichnen können. »Aber dafür müssen sie nur ein paar lausige Millionen investieren«, bedankte sich Münchens Oberbürgermeister Christian Ude für den Trost aus den USA.
Nun hat Pyeongchang die Spiele an der Backe, und München ist fein raus. Warum nur wollen Katarina Witt und DOSB-Boss Thomas Bach München für die Spiele 2022 oder 2026 nun noch einmal antreten lassen? Ist doch alles schick, wie es ist. Wer weiß: Nachher gewinnt München doch noch. Gott bewahre!
Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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