Reinhard Schwarz, Hamburg 29.09.2011 / Inland

Zaun des Anstoßes

In Hamburg wächst der Protest gegen ein Absperrgitter, das Obdachlose aussperren soll

Ein Gitterzaun soll Obdachlose im Hamburger Stadtteil St. Pauli davon abhalten, unter einer Brücke zu schlafen. Ein Sturm der Entrüstung war die Folge. Alle Oppositionsparteien verurteilten diesen Zaun in einer Stadt, die sich sonst gern als »Tor zur Welt« sieht. Die allein regierende SPD geht indessen vorsichtig auf Distanz zu SPD-Bezirksamtsleiter Markus Schreiber, der die Maßnahme zu verantworten hat. Gestern beschäftigte sich dann auch das Hamburger Stadtparlament mit dem Problem.

Sie war seit Jahren eine »gute Adresse« für Obdachlose in der Hansestadt Hamburg: die Kersten-Miles-Brücke im Stadtteil St. Pauli. Selbst in härtesten Wintern lagerte unter ihr immer ein harter Kern von Menschen ohne Wohnung.

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