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Streitfrage: Muss der Spitzensteuersatz erhöht werden?

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Reiche werden reicher, Arme ärmer. Es klingt wie ein Naturgesetz.
Die Debatte um höhere Steuern für Spitzenverdiener und Vermögende ist ein Dauerbrenner. Deutschland ist ein Niedrigsteuerland für Wohlhabende - manche finden das richtig. Denn das stärke die Wirtschaft und schaffe positive Anreize, etwas zu tun. Andere zeigen auf die öffentlichen Ausgaben und Schulden, die überproportional von Normalverdienern bezahlt würden. In jüngster Zeit ist die Debatte über eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes wieder stärker aufgeflammt. Durchsetzen können sich bislang diejenigen, die finden, TopVerdiener seien schon genug belastet. Wo ist die Gerechtigkeitslücke?

Beiträge dieser Debatte:

  • 01.10.2011

    Es darf ruhig etwas teurer sein!

    Irrtümer und Irrwege sind dazu da, dass sie korrigiert werden. Deshalb werfe niemand den ersten Stein auf die SPD, wenn sie zu sozialdemokratischer Einsicht zurückfindet. Das gegenwärtige Steuerkonzept der SPD weist jedenfalls in die richtige Richtung. 49 Prozent Spitzensteuersatz in Verbindung mit der Wiedereinführung der Vermögensteuer und der Erhöhung der Erbschaftsteuer auf leistungslose große... Mehr ...

  • 01.10.2011

    So viel Last, das muss nicht sein!

    In der öffentlichen Debatte werden die Zahler des Spitzensteuersatzes oftmals mit Spitzenverdienern gleichgesetzt. Der Spitzensteuersatz trifft mitnichten nur Spitzenverdiener, er greift ab einem Jahreseinkommen in Höhe von 52 882 Euro. Das heißt: Bereits gut verdienende Angestellte und Facharbeiter zählen dem Steuerrecht zufolge zu den Spitzenverdienern. 1958 lag die Einkommensgrenze für den... Mehr ...

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