Tom Mustroph 06.10.2011 / Kultur

Entfalteter Schein

Geld vermehrt sich und verschwindet, Geld kontaminiert und kann zum Fetisch werden. All diese Aspekte - vom großen Knall bis zum minimalen Umwerten - beleuchten die Arbeiten der Geldkunst-Sammlung Haupt, die derzeit im Rahmen der Ausstellung »Dreißig Silberlinge« in der Halle am Wasser gleich hinter dem Hamburger Bahnhof vorgestellt werden.

Wer sammelt, muss lernen, sich zu beschränken. Stefan Haupt, Rechtsanwalt in Berlin, hat es vorzüglich gelernt, sich beim Erwerben neuer Objekte auf einen Rahmen zu besinnen. Seit Mitte der 90er Jahre sammelt der Kunstfreund, der sich ursprünglich für Fotografie interessiert hatte, Werke zum Thema Geld. Den Auftakt machte eine Arbeit des taiwanesischen Künstlers Ming Wei-Lee, die die soziale Dimension von Geld und die ökonomische Dimension von Kunst ganz wunderbar ausmisst. Sie ist gleich am Anfang der Ausstellung zu sehen.

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