Karlen Vesper 29.10.2011 / Geschichte

Reanimation oder Inspiration?

Notizen von einer Tagung in Berlin: Kultur und Identität – Das deutsch-jüdische Erbe

Die Synagoge in der Oranienburger Straße

»Das ist, finde ich, kein guter Diskussionseinstieg. Ich erhebe energischen Widerspruch. Das deutsche Judentum ist nicht tot. Es lebt.« Den drei Professoren auf dem Podium verschlägt es förmlich die Sprache, perplex über den heftigen Einspruch von Heinz Stern, Bibliothekar und Berliner. Gebannt lauschen sie dem Mann, der sich zum Anwalt der Gegenwärtigkeit deutsch-jüdischer Kultur erklärt: »Wie kann einer, der eines der spannendsten Referate auf dieser Konferenz gehalten hat, behaupten, es gäbe sie nicht mehr? Sie selbst, meine Herren, pflegen doch eine Sprache, in der Musik ist. Sie sind doch lebender Gegenbeweis Ihrer Hypothesen.«

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