Hans-Gerd Öfinger 02.11.2011 / Inland

Nicht krank, amtsmüde oder lahm

Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth scheidet trotzdem vorzeitig aus

Das blanke Entsetzen dominiert die politischen Reaktionen in Frankfurt am Main. Petra Roth hat ihren vorzeitigen Rückzug vom Oberbürgermeisteramt angekündigt.

Für Wirbel und Aufregung in Frankfurt und Hessen hat am Dienstag der auf einer eilig anberaumten Pressekonferenz bekannt gewordene vorzeitige Amtsverzicht der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) gesorgt. Die seit über 16 Jahren im Römer, dem historischen Rathaus der Banken- und Messemetropole, residierende Verwaltungschefin scheidet bereits im kommenden Frühjahr und damit gut ein Jahr vor dem regulären Ende ihrer Amtszeit aus. Als Nachfolger hat die 67-Jährige schnell den aus Frankfurt stammenden hessischen Innenminister Boris Rhein (39) vorgeschlagen, der damit aller Voraussicht nach zum CDU-Kandidaten für die Oberbürgermeister-Direktwahlen im kommenden Frühjahr gekürt werden dürfte.

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