»Die Partei-Linke muss sich ändern«

Linkspolitikerin Marisa Matias zur Entwicklung in Portugal und Europa

Die 35 Jahre alte Europaabgeordnete Marisa Matias aus Portugal ist stellvertretende Vorsitzende der Europäischen Linkspartei (EL). Sie beobachtete den Parteitag der Partei DIE LINKE Ende Oktober in Erfurt. Dominic Heilig sprach mit ihr über die Defizite der radikalen Linken, neue Protestbewegungen und aktuelle Herausforderungen für die Linke in Europa.

Marisa Matias

ND: Die Wahlen in Portugal am 5. Juni haben Konservative und Rechtspopulisten in die Regierung gespült. Ihre Partei, der Linksblock, musste Verluste hinnehmen, während die Kommunistische Partei mit acht Prozent der Stimmen auf ein- und demselben Niveau seit fast 15 Jahren verharrt. Dabei waren die Erwartungen der portugiesischen Linken durch die aufkeimende Protestbewegung zu Beginn des Jahres groß.
Matias: Ganz klar ist: Wir haben mit etwas über fünf Prozent der Stimmen ein schlechtes Ergebnis erzielt. Es ist aber auch ein ehrliches. Sowohl meine Partei als auch das gesamte Land befinden sich in einer Umbruchphase. Wir haben intern Probleme gehabt, die wir sehr ehrlich analysieren, und wir wollen uns neu aufstellen. Seither haben viele Konferenzen stattgefunden und im kommenden Frühjahr werden wir einen Parteitag durchführen, auf dem wir aufgrund der Analyse des Ergebnisses Wege in die Zukunft beschreiten werden.

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