Olaf Standke 05.11.2011 / Ausland

Obama mit Nebenrolle in Cannes

USA fürchten Folgen der Euro-Krise und blockieren weiter eine globale Finanztransaktionssteuer

Eigentlich wollte Barack Obama auch in Cannes Wahlkampf in eigener Sache machen. Doch fast genau ein Jahr vor dem Urnengang in den USA stand der Präsident beim G20-Gipfel an der französischen Mittelmeerküste selten im Mittelpunkt.

Angesichts der Griechenland- und Euroturbulenzen musste sich Obama - vom Magazin »Forbes« gerade wieder zum »mächtigsten Mann der Welt« gekürt - mit einer ungewohnten Nebenrolle zufrieden geben. Am liebsten würde die »Obama-Regierung die Welt auf eine Wachstumsagenda unter amerikanischer Führung verpflichten«, weiß Heather Conley, einst im Washingtoner Außenministerium für Europa zuständig und heute Expertin beim Center for Strategic and International Studies (CSIS). Doch mit »schwachem Wachstum und explodierenden Schulden sind die USA nicht mehr in der Lage zu führen«, analysiert ihr Kollege Prof. John B. Taylor von der Stanford University nüchtern.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: