Hinterm Rathaus steht ein Taj Mahal

In Wilmersdorf wurde 1927 die älteste Moschee Deutschlands eröffnet

Berlin hat bestimmt größere Moscheen, buntere, vielleicht auch schönere und sicherlich bescheidenere Gebetsräume in Hinterhöfen. Doch in Wilmersdorf ist eine Moschee in außergewöhnlichem Baustil zu finden - die Moschee der Ahmadiyya Anjuman Ischat-i-Islam-Gemeinde aus Lahore. Die älteste noch bestehende Moschee Deutschlands. Gleich hinterm Rathaus Wilmersdorf am Fehrbelliner Platz wurde das Gebetshaus 1927 eröffnet. Leicht zu finden ist das im persisch-indischen Stil des Taj Mahal gestaltete Gebäude nicht. Die alte Moschee liegt geradezu versteckt in der Brienner Straße, einer ruhigen Wohnstraße, die vom Hohenzollerndamm abzweigt. Trotz der beiden je 32 Meter hohen Minarette und einer 26 Meter hohen Kuppel mit einem Durchmesser von zehn Metern wirkt der Bau bescheiden. Rund 400 Menschen bietet der Versammlungsraum Platz. Doch so viele Gläubige sind in dem unter Denkmalschutz stehenden Gebetshaus nur noch selten zu finden. »Aber vor kurzem war unsere Moschee zum Freitagsgebet wieder einmal voll«, freut sich Abdul Santoe, der Europa-Repräsentant der im damals noch indischen Lahore gegründeten Ahmadiyya-Gemeinde.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: