Gesa von Leesen, Stuttgart 11.11.2011 / Inland

Die Ja-Sager und die Nein-Sager

Im Musterländle sind sich Befürworter und Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 nach wie vor nicht grün

In Baden-Württemberg findet bald eine Volksabstimmung statt. Gegner und Verfechter des geplanten Tiefbahnhofs streiten nach wie vor um den Sinn und die Kosten des Bauvorhabens.

»Das wird 'ne ganz knappe Kiste.« Wolfgang Dietrich spricht eindringlich zu den etwa 60 Besuchern im »Gasthof Löwen« in Süßen, einer Kleinstadt, die 50 Kilometer südlich von Stuttgart liegt. Der Unternehmer ist Sprecher des Projekts Stuttgart 21 und zurzeit auf Werbetour. Die Befürworter des unterirdischen Bahnhofs sollen zur Volksabstimmung gehen und »Nein« ankreuzen. Deshalb reist Dietrich in diesen Wochen durchs Ländle. Viel Zeit bleibt nicht mehr: Am 27. November sollen die Baden-Württemberger abstimmen. Der Wahlkampf von S21-Befürwortern und -Gegnern ist im Gange.

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