Die Thüringer Terrorzelle ist fest im braunen Milieu verwurzelt. Ganz offensichtlich wurden ihre Opfer gezielt ausgesucht, weil sie einen Migrationshintergrund hatten. Auch wird den Tätern Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos nachgesagt, dass sie Verbindungen zur neofaschistischen NPD hatten. Erneut tummeln sich militante Nazis im Umfeld dieser Partei.
Aus diesem Grund wird - wieder einmal - ein NPD-Verbot ins Gespräch gebracht. Selbst die konservative CDU scheint diesem Ansinnen nicht mehr ganz abgeneigt zu sein. Ist also die Zeit für ein neues Verbotsverfahren gekommen?
Die Mordserie der neofaschistischen Terrorgruppe, die sich »Nationalsozialistischer Untergrund« nennt, belegt auf dramatische Weise: Neofaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Trotz der ungeheuerlichen Dimension und Brutalität dieser Mordtaten sind sie kein Einzelfall. Wir erinnern an das Oktoberfest-Attentat, an die Brandanschläge, Pogrome und Mordtaten in den 90er Jahren unter a... Mehr ...
Viele Menschen, Antifa-Gruppen, Gewerkschaften und manche Parteien fordern immer wieder ein Verbot der NPD - ohne zu bedenken, dass die gleichen Probleme auftreten würden wie 2003 beim letzten, kläglich gescheiterten Versuch. Warum? Weil aus diesem Verbotsdesaster keine Konsequenzen gezogen wurden und die NPD nach wie vor mit V-Leuten durchsetzt ist. Diese Tatsache lässt die aktuelle Forderung ver... Mehr ...
Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
V-Mann oder nicht V-Mann? CDU will NPD-Verbot erneut prüfen / Rechte Terroristin soll heute aussagen
Sind Frauen die besseren Politiker?
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