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03.12.2011

Streitfrage: Wie kann die Zahl der Organspenden erhöht werden?

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Weniger als 20 Prozent der Deutschen besitzen einen Organspendeausweis. Meist müssen die Angehörigen eines hirntoten Menschen die schwierige Entscheidung treffen, ob ihm Organe entnommen werden dürfen oder nicht. Diese derzeit geltende Gesetzgebung (»erweiterte Zustimmungslösung«) soll nun verändert werden: Geht es nach Gesundheitsministern der CDU/CSU, FDP und SPD, soll jeder Erwachsene dazu bewegt werden, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden (»Erklärungs- bzw. Entscheidungslösung«). Auf der Versichertenkarte soll künftig vermerkt sein, ob man mit einer Organspende einverstanden ist oder nicht. In Spanien etwa gilt die »Widerspruchslösung«: Man ist Spender, wenn man sich nicht zu Lebzeiten ausdrücklich dagegen aussprach.

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