09.12.2011

Bereitschaft zur Organspende nimmt zu

Berlin (dpa/nd). Bei der geplanten regelmäßigen Abfrage zur Organspende zeichnet sich laut einer Umfrage eine Erhöhung der erklärten Spendebereitschaft ab. Zwei von drei Bürgern würden nach der geplanten Reform laut der repräsentativen Studie bestimmt oder wahrscheinlich ihre Einwilligung zur Spende geben, teilten die Bertelsmann Stiftung und die Krankenkasse Barmer GEK in Berlin mit. Das Institut GfK Healthcare hatte in ihrem Auftrag kurz nach der Grundsatzeinigung aller Fraktionen im Bundestag Ende November 1000 Frauen und Männer ab 14 Jahren befragt. Gemäß der im Grundsatz vereinbarten Entscheidungslösung soll die Spendebereitschaft der Bürger bald regelmäßig abgefragt werden - etwa mit dem Versand der Versichertenkarte. Fast 70 Prozent meinen, die Organspendebereitschaft in der Bevölkerung werde dadurch zunehmen. Nur 16 Prozent gaben den Besitz eines Organspendeausweises heute an. Noch muss man per Ausweis oder gegenüber Angehörigen seine Spendebereitschaft zu Lebzeiten aktiv erklärt haben.