10.12.2011

Streitfrage: Mit Eurobonds raus aus der Schuldenkrise?

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Zeichnung: Christiane Pfohlmann

Gemeinsamen Staatsanleihen für die Euro-Länder, sogenannte Eurobonds, werden als ein Instrument zur Lösung der aktuellen Schuldenkrise in Europa genannt. Durch die Eurobonds erhofft man sich unter anderem niedrige Zinsen für die Krisenländer, sodass diese sich wieder besser selbst finanzieren können. Außerdem könne so der europäische Rettungsfonds EFSF entlastet werden.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung aber sträubt sich gegen die gemeinsamen Anleihen. Begründet wird dies damit, dass mit der Einführung von Eurobonds eine Vergemeinschaftung der Schulden in der Europäischen Union erfolgt. Aus der Wirtschafts- und Währungsunion würde so eine Transferunion oder Haftungsgemeinschaft entstehen, heißt es von konservativer Seite.

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