Benjamin Beutler 10.12.2011 / Ausland

Neue Gewaltwelle trifft Honduras

Ehemaliger Drogenfahnder und Präsidentschaftskandidat Alfredo Landaverde bei Attentat getötet

Der frühere Chef der honduranischen Anti-Drogenbehörde und ehemalige Präsidentschaftskandidat Alfredo Landaverde ist ermordet worden. Sein Tod ist ein wohl vorläufiger Höhepunkt der seit dem Putsch 2009 entfachten politischen Gewalt.

Gedenken an Alfredo Landaverde

Über Honduras rollt eine Welle der Gewalt. Am Mittwochabend erschossen Unbekannte in der Hauptstadt Tegucigalpa den ehemaligen Drogenfahnder und Regierungsberater des 2009 gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya, Alfredo Landaverde. Der 71-jährige Gründer der Christdemokratischen Partei (PDCH) war mit seiner Ehefrau Hilda Caldera im Auto unterwegs, als Maskierte von einem Motorrad herab das Feuer eröffneten. Landaverde wurde tödlich getroffen und starb kurz darauf im Krankenhaus. Seine Frau, eine Soziologin und Nichte des früheren venezolanischen Präsidenten Rafael Caldera, überlebte das Attentat.

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