Anna Maldini, Rom 12.12.2011 / Ausland

Monti eint die Gewerkschaften

Generalstreik gegen Sparpaket in Italien

Das Sparpaket, das die Regierung Monti verabschiedet hat und über das jetzt das Parlament entscheiden muss, ist ungerecht, und die Lasten liegen vor allem bei den Rentnern und der ärmeren Bevölkerung. Das ist die Meinung der drei großen italienischen Gewerkschaften CGIL, CISL UIL, die für heute einen dreistündigen Generalstreik einberufen haben.

Was Silvio Berlusconi mit seiner rechten Regierung nicht geschafft hat, ist Mario Monti mit seiner »technischen« Exekutive und seiner riesigen Mehrheit im Parlament gelungen: Die drei großen italienischen Gewerkschaften CGIL, CISL und UIL haben gemeinsam Kampfmaßnahmen gegen das Sparpaket verabschiedet und damit nach mehreren Jahren die Gewerkschaftseinheit wieder hergestellt. Die Proteste der Arbeitnehmerorganisationen richten sich vor allem gegen zwei Aspekte: Zum einen gegen den gesamten Rentenkomplex, der die Lebensarbeitszeit drastisch erhöht, für einige Jahrgänge sogar um bis zu vier Jahre. Gleichzeitig sieht das Sparpaket vor, dass Renten über 900 Euro monatlich in den kommenden Jahren keinen Inflationsausgleich mehr erhalten, was de facto einer beachtlichen Kürzung des Altersgeldes gleichkommt.

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