René Heilig 14.12.2011 / Inland

Blutgeld für Regierungsparteien

Neues von Heckler & Koch: »Karitative« Waffenfirma in Spendierlaune

Die aktuell am häufigsten benutzte Kriegswaffe ist gewiss die Kalaschnikow. Doch es gibt zahlreiche Belege dafür, dass das G3 und sein Ableger HK33 in vielen Konflikten die zweithäufigsten Mordinstrumente sind. Seit der Entwicklung des G3-Gewehrs in den 50er Jahren sollen weltweit über zehn Millionen Stück produziert worden sein. Die Anzahl der damit Ermordeten dürfte ein Vielfaches betragen. Denn statistisch gesehen wird alle 14 Minuten ein Mensch von einer Kugel aus dem Lauf einer Waffe von Heck-ler & Koch getötet.

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Die Parteispenden waren so gestückelt, dass sie stets unterhalb der veröffentlichungspflichtigen Grenze von jährlich 10 000 Euro blieben. In den vergangenen zehn Jahren gingen acht solcher Einzelspenden an den CDU-Kreisverband Rottweil. Die vorerst letzte wurde angeblich im März 2010 ausgereicht. Auch der FDP-Kreisverband Tuttlingen bestätigte den Eingang von zwei Einzelspenden über jeweils 5000 Euro in den Jahren 2009 und 2010.

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