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Von Gabi Kotlenko
15.12.2011

Wichtig für das Selbstbewusstsein

Die Berlin Volleys gewinnen erstes Achtelfinale gegen Istanbul

Ricardo Galandi, Mittelblocker der Berlin Recycling Volleys, stand nach dem klaren 3:0-Sieg (25:23, 25:20, 25:17) am Dienstagabend in der Berliner Max-Schmeling-Halle zufrieden am Spielfeldrand. »Wir sind recht nervös gestartet, konnten die Nervosität aber schnell abschütteln. Es war kein besonders gutes Spiel von uns«, blieb er auf dem Boden der Tatsachen. »Doch so einen klaren Sieg einzufahren, war wichtig für das Selbstbewusstsein. Nun fahren wir erst einmal erhobenen Hauptes zum nächsten Bundesligaspiel am Sonnabend nach Düren.«

Im Achtelfinale des CEV-Cups - erstmals trugen die Berliner ein Europacupspiel in der Max-Schmeling-Halle aus - besiegten die Volleys vor 2597 Zuschauern das Team von Istanbul BBSK. Es war ein Sieg, der nach den Spielen der letzten Wochen und vor allem dem frühzeitigen Pokal-Aus in Haching nicht unbedingt und schon gar nicht so klar erwartet werden durfte. Der erst 22-jährige Galandi, der zuletzt in den erweiterten Kader für die Olympiaqualifikation berufen wurde und mit dem Nationalteam wertvolle Erfahrungen sammelte, blockte zusammen mit Tomas Kmet von Beginn an, da der virusgeplagte Felix Fischer passen musste.

Auch Manager Kaweh Niroomand lächelte zufrieden wie lange nicht mehr nach einem Spiel seines Teams. Großes Lob gab es für den 24-jährigen US-Amerikaner Kawika Shoji: »Er hat Schwung in das Spiel gebracht, seine Aufgaben super gelöst und taktisch klug die Bälle verteilt.« Trainer Mark Lebedew setzte ihn von Beginn an auf der Zuspielposition für Kapitän Jaroslav Skach ein. Lebedews Rechnung ging auf. Shoji strahlte: »Das hat Spaß gemacht heute.« Auch Diagonalangreifer Paul Carroll bekam Lob. »Er hat die Rolle ausgefüllt, für die wir ihn geholt haben. Er war heute unsere Punktemaschine«, so der Manager.

Die Istanbuler hatten im Gegensatz zu den Berlinern nur zwei Ausländer in ihren Reihen, die aber zu den absolut stärksten im Team gehören: Sergej Antanovich, Nationalspieler aus Belarus, könnte mit seinen wuchtigen Sprungaufschlägen für die Berliner Annahme im Rückspiel besonders gefährlich werden. Der Holländer Jeroen Trommel wechselte erst im Sommer vom VfB Friedrichshafen nach Istanbul.

Der Sieg der BR Volleys ist nicht mehr als ein kleiner Schritt in Richtung Viertelfinale. Sollte Istanbul das Rückspiel am 21. Dezember zu Hause gewinnen, dann entscheidet ein sogenannter Golden Set über das Weiterkommen.

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