Es darf keinen Schlussstrich geben

Die Bundestagsabgeordnete Martina Bunge (LINKE) zur Debatte um Rentenüberleitungen

Der Bundestag beschäftigt sich heute zum wiederholten Mal mit dem Thema Rentenüberleitungen. Es geht um Rentenansprüche aus DDR-Zeiten, die bei der Überleitung ins westdeutsche Rentenrecht nicht anerkannt wurden. Bei einigen Betroffenengruppen, wie den in der DDR geschieden Frauen, hat selbst der Bundesrat bereits Abhilfe angemahnt. Im ND-Interview äußert sich Martina Bunge, die Sprecherin der Linksfraktion für ostdeutsche Rentenüberleitung, zum aktuellen Stand der Dinge.

nd: Das Thema Rentenüberleitung wird heute erneut im Bundestag diskutiert. Erstmals nicht auf Initiative der LINKEN, sondern der SPD. Hat bei den Sozialdemokraten ein plötzliches Umdenken stattgefunden?
Bunge: Zumindest teilweise. Nachdem die SPD eine Große Anfrage zu 20 Jahren Rentenüberleitung und Rentenangleichung gestellt hatte und die Antwort der Bundesregierung vorlag, kann das Ganze im Bundestag diskutiert werden. Im Sommer machten die Sozialdemokraten einen Antrag zum Thema, der heute mit diskutiert wird. Unsere 19 Anträge zu Problemen bei der Rentenüberleitung wurden ja bereits im Frühjahr weggestimmt.

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