Knut Henkel 17.12.2011 / Wochennd

Sprungbrett in die Kunst

Die Artothek in Hamburg verleiht an Jedermann zeitgenössische Kunstwerke

In Artotheken können sich Menschen Kunstwerke ausleihen und damit zeitlich beschränkt ihre eigenen Räumlichkeiten gestalten. Die Einrichtungen sind oft öffentlichen Bibliotheken angegliedert. Vor einem halben Jahr hat in Hamburg eine Artothek eröffnet, die sich auf junge Kunst spezialisiert hat.

Zu entleihen gibt es die Skulptur ohne Titel (»Nagelhaufen«), die über 5000 Nägel enthält, von Anneli Schütz. Außerdem das Gemälde »Malicacha und die Eltern« von Stephanie Linseisen del Pozo. Die Künstlerin greift in ihren Werken soziokulturelle Themen auf, ihr Schwerpunkt liegt hierbei auf der Kultur und Geschichte Perus und seiner Einwohner. www.dieartothek.de

»Kunst ist Vertrauenssache, sie braucht Zeit und einen langen Atem. Das ist beim Galeristen, aber auch beim Kunden so und da setzen wir an«, sagt Till Bräuning. Er ist die eine Hälfte von »die artothek« und will den Kunden den Zugang zur Kunst und den Künstlern den Zugang zum Kunden ermöglichen. Annäherung lautet das Grundkonzept und dafür sollte man Zeit haben. Genau die bietet die Hamburger Artothek. Hier kann man sich an die Kunst gewöhnen: entweder in den Räumen einer etwas anderen Galerie im Hamburger Heidenkampsweg oder auf der Homepage des Projekts.

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