Gabriele Oertel 24.12.2011 / Kultur

Der Traum von einer ganz besonderen Bibliothek

Rolf Funda aus Staßfurt will Lebenserinnerungen von DDR-Bürgern für die Nachwelt sammeln

Früher blieb oft keine Zeit zu lesen, heute beschäftigt sich Rolf Funda gern mit »seinen« Büchern. Und hat Lust auf mehr ...

Es ist eine verrückte Idee, die Rolf Funda da hat. Und irgendwie doch auch eine naheliegende. Für ihn jedenfalls. Der 71-Jährige träumt nämlich von einer ganz besonderen Bibliothek - einem Archiv mit Büchern über das Leben in der DDR, die von denen geschrieben wurden, die es im wahrsten Wortsinn erlebt haben. Ein Buch dafür hat der Mann aus Staßfurt schon. Fundas Erinnerungen an ein Leben in drei gesellschaftlichen Systemen sind 400 Seiten stark. Aufgeschrieben hat er sie, nachdem der Tierarzt, vorübergehende erste SED-Kreissekretär, frühere PDS-Landtagsabgeordnete und einstige Bürgermeister Rentner geworden war. Zunächst nur für die beiden Kinder, vier Enkel und die, »die hoffentlich danach folgen«. »Ich weiß, dass ich kein Schriftsteller bin. Schlechte Literatur gibt es auch ohne mein Zutun zur Genüge«, sagt er zunächst sachlich, um verschmitzt hinzuzufügen, dass er womöglich aber doch noch den Literaturnobelpreis bekommen könnte - »schließlich hat Obama ja auch den Friedensnobelpreis bekommen, ohne wirklich etwas für den Frieden getan zu haben.«

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