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Antenne im Eis

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Vor der Tür brüten die Pinguine und nutzen die große Satellitenantenne als Windschutz. Im Inneren der deutschen Antarktisstation »GARS O'Higgins« kontrollieren Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Empfang von Satellitendaten. 1991 gegründet, trotzt die Station seit 20 Jahren den eisigen Stürmen auf dem Weißen Kontinent.

Der mangelnde Speicherplatz eines Satelliten war vor 20 Jahren der Grund für den Bau der Anlage: Der Datenrekorder an Bord des europäischen Erdbeobachtungssatelliten ERS-1 fasste nur 6,5 Gigabit, die Daten einer Erdumrundung. Deshalb wurde auf der felsigen Peninsula Schmidt am Nordzipfel der antarktischen Halbinsel die Bodenstation in Betrieb genommen. Klaus Reiniger, einer der Gründer der Station, installierte an dem unwirtlichen Ort eine Antenne, die auch starken Stürmen mit 180 Stundenkilometern standhalten muss.

Heute sind die DLR-Ingenieure dort vor allem für den Empfang der Daten der Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X zuständig.

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26.05.2012 | Marcus Meier

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