Bürgerbeteiligung gibt es oft nur pro forma

Das Hamburger Netzwerk »Recht auf Stadt« will Freiräume schaffen und Wohnraum vergesellschaften

Volker Stahl sprach für »nd« mit den Vertretern von »Recht auf Stadt«, dem Volkswirt und Islamwissenschaftler Steffen Jörg (links) und dem Sozialarbeiter Christian Gatermann (rechts), über die Ziele der Hamburger Bewegung.

Steffen Jörg (links) und Christian Gatermann

nd: Was ist »Recht auf Stadt«?
Steffen Jörg: Unser aus 45 Initiativen zusammengesetztes Netzwerk ist der Ausdruck einer wachsenden Unzufriedenheit der Hamburger, die die seit Jahrzehnten betriebene ökonomisierte Stadtentwicklungspolitik zunehmend kritisch sehen. Das Netzwerk ist im Spätsommer 2009 entstanden. Diskutiert werden: Wem gehört die Stadt? Wie entwickelt sich die Stadt? Welches sind aktuelle Stadtentwicklungsprozesse und wer ist davon wie betroffen? Damals waren die Auseinandersetzungen um das Gängeviertel, die Moorburgtrasse, der Kampf um das Centro Sociale und die IKEA-Ansiedlung in Altona virulent. In dieser Phase gab es eine Menge öffentlich ausgebrochener Konflikte. Auf sehr gut besuchten Workshop-Tagen wurde schließlich die Vernetzung beschlossen: Das war die Geburtsstunde von »Recht auf Stadt«. Es handelt sich um eine lose Vernetzung ohne Sprecherinnen oder Sprecher.

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