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Von Oliver Händler
31.12.2011

Sportler des Jahres: Philipp Boy

In den USA würde man Philipp Boy als »Comeback-Kid« bezeichnen: einer der nie aufgibt und am Schluss Höchstleistungen abliefert. Bei den Europameisterschaften im April in Berlin war er Favorit auf Mehrkampfgold, doch er verpatzte seine Übung am Pauschenpferd und lag früh weit zurück. Mit einer guten Übung nach der anderen kämpfte sich der Cottbuser wieder nach vorn und lag nach dem sechsten Gerät dann doch noch 0,05 Punkte vor dem Rumänen Flavius Koczi. Nicht die einzige Spitzenleistung, für die Boy von den »nd«-Lesern zum Sportler des Jahres gewählt wurde.

»Sensationell, Wahnsinn«, befand Boy damals. »Ich habe noch nie so einen spannenden Wettkampf erlebt.« Ähnliche Worte nahm er dann aber schon sechs Monate später wieder in den Mund. Beim WM-Finale in Tokio krönte er eine fulminante Aufholjagd von Platz 16 mit einer überragenden Reckübung noch mit Silber. »Wahnsinn!«

»Vor dem Reck ging mir der Arsch auf Grundeis«, gestand der Lausitzer später ein, doch seine 16,066 Punkte waren Höchstwert. Nur einer blieb wie immer unschlagbar: der Japaner Kohei Uchimura dominiert seit Jahren den Turn-Mehrkampf. »Ich gönne es ihm«, blieb Boy fair. »Ich muss zur Kenntnis nehmen: Ich bin in der falschen Generation geboren. An ihm kommt keiner vorbei.«

Ganz abgeschlossen hat der erste Turner an der Spitze der »nd«-Sportlerwahl mit seinem Goldtraum aber noch nicht. Die nächste Gelegenheit bietet sich in London bei Olympia im August. Und Boy schickt eine Kampfansage an die Konkurrenz: »Ich will endlich mal einen fehlerfreien Wettkampf turnen.« Wer weiß, vielleicht haben die »nd«-Leser ja im nächsten Jahr noch einen weiteren Grund, um Philipp Boy ihre Stimme zu geben.

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