Washington (dpa/nd). Neue Etappe im Ringen um die Kosten für die schwere Ölpest im Golf von Mexiko: Der britische Ölkonzern BP will vom Erdöldienstleister Halliburton über 20 Milliarden Dollar (rund 15,4 Milliarden Euro). Wie die Wirtschaftsagentur Bloomberg unter Berufung auf gerichtliche Unterlagen berichtete, sucht BP damit einen Ausgleich für seine bisher gezahlten Gelder zur Reinigung und Schadensersatzzahlungen nach der Katastrophe im April 2010. Nach der schwersten Ölpest in der US-Geschichte laufen bereits zahlreiche Verfahren zur Klärung der Hauptschuld. BP wirft Halliburton vor, dass das Bohrloch auf dem Meeresgrund nicht sachgemäß abgedichtet und dabei möglicherweise minderwertiger Zement verwendet worden sei. Foto: dpa
Am 27. Februar startet in New Orleans der Prozess zur »Deepwater-Horizon«-Katastrophe. Das Zivilgericht befasst sich mit 535 gebündelten Einzelklagen von 120 000 Klägern, darunter der Regierung in Washington und Gemeinden am Golf von Mexiko. Ob es zu einem Urteil kommt, ist völlig offen. Mehr
Aktuelle Ausgabe: 22.05.2012
BP verantwortlich für Ölkatastrophe Offizieller Abschlussbericht gibt Konzern die Hauptschuld
Millionenstrafe für BP Ölkonzern zahlt für Unfall in Alaska 2006
Berlin befindet sich im Wandel. Die damit einhergehenden Veränderungen sehen die einen als unvermeidliche und positive Stadtentwicklung. Andere verstehen diesen Prozess als Bedrohung. Investoren, die vom Berliner Charme profitieren möchten, werten ganze Viertel auf: Die Mieten steigen, Clubs werden rausgeklagt und am Ende steht eine ausgetauschte Mieterschaft.
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