Fast drei Jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs sind die ersten verschütteten Ori- ginal-Dokumente wieder nutzbar. Seit Dienstag können Wissenschaftler und andere Interessierte im neu eröffneten Lesesaal des Restaurierungszentrums mit den historischen Schriften und Fotos arbeiten. »Es ist ein Anfang«, sagte der Kölner Kulturdezernent Georg Quander. »Wir können zwar nicht viel zeigen - aber wir können etwas zeigen.«
Zu sehen sind unter anderem mehr als 600 von einst 60 000 mittelalterlichen Urkunden sowie 50 von 1800 Handschriften. Die Restaurierung aller Dokumente wird voraussichtlich mehr als 30 Jahre dauern. dpa
Aktuelle Ausgabe: 25.05.2012
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