Sprungmarken: Inhalt, Navigation.
Suchen auf neues-deutschland.de:

Erweiterte Suche

Niedriglöhne: Stetiges Wachstum am unteren Rand

22,8 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland bekamen 2010 einen Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 1802 Euro. Das geht aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die Niedriglohngrenze entspricht zwei Dritteln des mittleren Bruttomonatsentgelts. In Ostdeutschland waren rund 40 Prozent der Vollzeitarbeitsplätze gering entlohnt, im Westen knapp 19 Prozent. In beiden Landesteilen nimmt die Niedriglohnbeschäftigung kontinuierlich zu.

Ein gesetzlicher Mindestlohn wie er von Gewerkschaften und Parteien gefordert wird, könnte helfen, diese Ausweitung zu stoppen. Gründe für den stetigen Anstieg von Einkommen, die unterhalb der Niedriglohngrenze liegen, finden sich in der schwindenden Tarifbindung von Unternehmen und auch in der Deregulierung des Arbeitsmarktes in den letzten Jahren.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Kommentare zu diesem Artikel

Kommentar schreiben (Login erforderlich)
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.

Ihre Meinung zu diesem Artikel

Frisch gebloggt
24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

Änderungen in der nd-Community

Alle Blogs

Facebook
Twitter
16. - 17. Juni 2012

nd-Pressefest / Fest der Linken

Wir laden ein zu Musik, regen Markttreiben, zu Polittalks, Lesungen, Diskussionen...
nd-Sonderbeilagen

Beilagenplan 2012

Die Sonder- veröffentlichungen in der Übersicht
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.

Werbung:

Werbung:

Sprungmarken: Seitenanfang.