Oliver Eberhardt 09.01.2012 / Ausland

Der »gute Zaun« soll weichen

Israel verstärkt auch an der Grenze zu Libanon die Sperranlagen

Der Sperrzaun in Metulla im Norden Israels, der für viele Libanesen die einzige Möglichkeit ist, Verwandte im Nachbarland zu kontaktieren, soll durch eine Mauer ersetzt werden. Aus Sicherheitsgründen, sagt die israelische Regierung, die den Bau von Mauern zunehmend als Mittel zur Konfliktlösung sieht.

Es ist eine Anomalie im Nahostkonflikt, die dem im nördlichsten Zipfel Israels gelegenen Metulla eine gewisse Berühmtheit verliehen hat: Nur wenige Meter vom libanesischen Nachbarort Kfar Kila entfernt gelegen, war das nur etwa 1200 Einwohner zählende Dorf Standort des »guten Zauns«, eines Übergangs in einer sonst hermetisch abgeschotteten Grenze, über den vorwiegend christliche Libanesen zur Arbeit, zur medizinischen Behandlung und zu Verwandtenbesuchen nach Israel einreisen durften, bis israelisches Militär im Sommer 2000 aus dem Süden des Nachbarlandes abgezogen wurde.

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