Bangkok (epd/nd). Myanmars Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi wird bei den Wahlen im April für einen Sitz im Parlament antreten. Sie werde für die Ortschaft Kawhmu südwestlich von Yangon kandidieren, erklärte ein Sprecher der Partei der Friedensnobelpreisträgerin, der Nationalen Liga für Demokratie, am Dienstag. Die Gegend um Kawhmu gehört zu den Regionen, die im Mai 2008 am schwersten von den Folgen des Zyklons »Nargis« betroffen waren. Ein Sieg der 66-Jährigen gilt als sehr wahrscheinlich. Bei den Nachwahlen am 1. April sollen 48 Parlamentssitze vergeben werden, davon 40 im Unterhaus, sechs im Oberhaus und zwei in Regionalparlamenten. Die Sitze wurden frei, weil die Abgeordneten Ämter in der Regierung übernahmen.
Aktuelle Ausgabe: 24.05.2012
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