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Ost-Agrarflächen verteuern sich weiter

Berlin (dpa/nd). Die Preise für ehemals staatliche DDR-Agrarflächen sind 2011 weiter stark gestiegen. Käufer bezahlten durchschnittlich 12 640 Euro pro Hektar und damit 21 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die bundeseigene Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Der Verkauf zog dennoch deutlich an: 42 800 Hektar wechselten den Besitzer, knapp zwei Drittel mehr als 2010. Zu den Ursachen zählt die Gesellschaft neue Privatisierungsgrundsätze, nach denen ortsansässige Pächter die Flächen direkt kaufen können. Die BVVG überweist einen Überschuss von 597 Millionen Euro an den Bund (2010: 320 Millionen Euro).

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24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

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