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Wie kommt die FDP wieder aus dem Umfragetief?

nd-Debatte mit Prof. Dr. Jürgen Dittberner und Prof. Dr. Arno Klönne

Der Absturz der FDP in den vergangenen Monaten ist wohl beispiellos in der jüngsten Geschichte der Bundesrepublik: Bei der Bundestagswahl 2009 erhielten die Liberalen etwas mehr als 14 Prozent der Stimmen. Jetzt, nach mehr als zwei Jahren in der Regierung, ist die Partei in der Wählergunst rapide gefallen und liegt nur noch bei zwei bis drei Prozent. FDP - dieses Kürzel wird nicht mehr mit »Freie Demokratische Partei«, sondern mit »Fast Drei Prozent« übersetzt. Zuletzt sorgte der Rücktritt des Generalsekretärs Christian Lindner im Dezember für Schlagzeilen. Es war der Tiefpunkt einer Entwicklung, die wohl nur schwer aufzuhalten ist.

Beiträge dieser Debatte:

  • 14.01.2012
    Von Arno Klönne:

    Wohin mit den Resten?

    Prof. Dr. Arno Klönne, 1931 geboren, ist Sozialwissenschaft...

    Eines muss man den Freien Demokraten attestieren: Geschwind sind sie, schneller als die anderen staatstragenden Parteien - jedenfalls im Auswechseln der Leistungsträger. Normalverbraucher des Politikangebotes haben inzwischen Schwierigkeiten, sich die Namen des FDP-Spitzenpersonals zu merken. Und vielen bisherigen Interessenten dieser Partei wird es bei diesem Tempo schwindlig, die Umfragewerte ze... Mehr ...

  • 14.01.2012
    Von Jürgen Dittberner:

    Vom brüllenden Löwen zum Bettvorleger

    Prof. Dr. Jürgen Dittberner, Jahrgang 1939, ist Politikwissensch...

    Der Absturz der FDP hat mindestens fünf Gründe: 1. Mit ihrem Vorsitzenden Guido Westerwelle war die FDP zur Einmannpartei geschrumpft. Auch im Zeitalter der Personalisierung ist das für eine am Liberalismus orientierte Partei sträflich, denn dazu gehören Alternativen, auch im Personellen. 2. Die FDP wurde mit der Parole von der Steuersenkung zur Einthemenpartei und hatte sich verengt. Libera... Mehr ...

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24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

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