Berlin (dpa/nd). Angesichts der verschärften Sicherheitslage in Syrien hat das Auswärtige Amt erneut alle dort verbliebenen Deutschen eindringlich aufgefordert, das Land sofort zu verlassen. Ministeriumssprecher Andreas Peschke wies am Freitag darauf hin, dass die konsularische Betreuung durch die deutsche Botschaft in Damaskus künftig noch schwerer möglich sein werde. »Man muss ganz klar davon ausgehen, dass die Funktionsfähigkeit der Botschaft noch einmal eingeschränkt wird.«
Aus Diplomatenkreisen hieß es, dass die Rechts- und Konsularabteilung der Botschaft in den kommenden Tagen ganz geschlossen werde. Das Botschaftspersonal war bereits in den vergangenen Wochen reduziert worden.
Derzeit sind noch sechs deutsche Diplomaten in Damaskus. Nach dpa-Informationen halten sich noch mehrere hundert Deutsche in Syrien auf, darunter viele Deutsch-Syrer.
In Syrien haben 89,4 Prozent der Wähler für eine neue Verfassung gestimmt. Allerdings machte bei dem Verfassungsreferendum am Sonntag nur etwas mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Die zentrale Neuerung im Verfassungstext ist das Ende der Monopolstellung der Baath-Partei. Mehr
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