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14.01.2012

S-Bahn privat

Kommentar von Bernd Kammer

Die Berliner müssen sich darauf einstellen, dass es die S-Bahn bald nicht mehr geben wird, sondern mehrere Betreiber von S-Bahn-Linien. Der Senat bereitet die Ausschreibung von Strecken vor. Durch Wettbewerb soll das einst glorreiche Verkehrssystem, das durch die Profitsucht der Bahn ins Chaos gestürzt wurde, wieder flottgemacht werden.

Ob diese Privatisierungs-Rechnung aufgeht, daran hatten bis vor kurzem auch große Teile der SPD ihre Zweifel. Ein Landesparteitag votierte gegen die Ausschreibung und setzte auf die kommunale Karte. Zur Beruhigung der Genossen versprach die neue Senatskoalition, die Bahn AG zu fragen, ob sie ihre S-Bahn-Tochter nicht an das Land verkaufen möchte. Das hatte Bahnchef Grube immer abgelehnt, jetzt hat es der Senat auch schwarz auf weiß. Der prüfe jetzt zwar auch noch die Direktvergabe an ein kommunales Unternehmen, heißt es, aber dies dürfte mit dem selben Engagement geschehen wie bei den Verkaufsgesprächen.

Der Regierende Bürgermeister kündigte bereits an, dass jetzt die Teilausschreibung vorbereitet wird. Warum die Berliner mit einem privaten Betreiber besser fahren sollen als mit einer Bahn auf Privatisierungskurs, hat er noch nicht erklärt.

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