Volkenroda/Erfurt (dpa/nd). Thüringens CDU hat sich dafür ausgesprochen, eine bundesweit einheitlich Lohnuntergrenze zu definieren. Eine Unterscheidung in Ost und West dürfe es dabei nicht geben, sagte Ministerpräsidentin und CDU-Landsvorsitzende Christine Lieberknecht am Freitag nach einer Klausur ihrer Partei in Volkenroda. Die Thüringer CDU folge damit Vorschlägen des Arbeitnehmerflügels der Partei (CDA). Die Tarifvertragsparteien seien aufgefordert, eine einheitliche Lohnuntergrenze zu vereinbaren. Einen gesetzlichen Mindestlohn, wie ihn der Koalitionspartner SPD gefordert habe, lehne die Thüringer CDU ab, sagte Lieberknecht. Als Richtwert für eine Untergrenze würden 7,89 Euro pro Stunde vorgeschlagen, so ein CDU-Sprecher.
Aktuelle Ausgabe: 24.05.2012
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