Am Donnerstagabend lehnte der enge Parteivorstand den Antrag von vier Landes- und zwölf Kreisverbänden auf ein Mitgliedervotum mit sechs gegen vier Stimmen bei einer Enthaltung als unzulässig ab. Er schloss sich damit der Rechtsauffassung an, die der Parteienrechtler Martin Morlok zuvor in einem Gutachten zum Ausdruck gebracht hatte. Darin war vor allem auf Defizite in der Satzung hingewiesen worden.
Während der Parteivorsitzende Klaus Ernst, auf den der Vorschlag auf Mitgliederbefragung zurückging, gegen den Antrag stimmte, enthielt sich seine Amtskollegin Gesine Lötzsch der Stimme. Gegenüber »nd« begründete sie dies anschließend damit, dass sie ihre Kandidatur für den nächsten Vorsitz angemeldet hatte und deshalb nicht unbefangen abstimmen konnte. Außer Lötzsch hat bisher der Vizevorsitzende der Bundestagsfraktion Dietmar Bartsch angekündigt, für den Vorsitz kandidieren zu wollen. Für den Antrag auf Mitgliederbefragung stimmten Bundesgeschäftsführerin Caren Lay, die Parteibildungsbeauftragte Halina Wawzyniak, Bundesschatzmeister Raju Sharma und der Landesvorsitzende in Sachsen-Anhalt, Matthias Höhn. Gegen den Antrag stimmten neben Klaus Ernst die Vizevorsitzenden Sahra Wagenknecht und Heinz Bierbaum, Bundesgeschäftsführer Werner Dreibus sowie die Vorstandsmitglieder Christine Buchholz und Nele Hirsch.
Geprüft wird nun, ob der Vorstand dem Parteitag im Juni in Göttingen, der über die neue Parteiführung zu befinden hat, auch einen Vorschlag zur Änderung der Satzung vorlegen wird, um die nötigen Voraussetzungen für künftige, rechtlich unbedenkliche Mitgliederbefragungen zu schaffen. Auf der Sitzung am Donnerstag sprachen sich jedoch einige Vorstandsmitglieder, darunter Sahra Wagenknecht, bereits gegen eine solche Satzungsänderung aus. Sie halten eine Befragung der Mitgliedschaft bei personellen Entscheidungen für grundsätzlich falsch. Auch Oskar Lafontaine hat seine ablehnende Haltung zu einer Basisbefragung mehrfach deutlich gemacht, dies aber mit einer befürchteten Beschädigung der amtierenden Vorsitzenden begründet.
Dietmar Bartsch, der als vermeintlicher Nutznießer einer Basisbefragung den Widerstand gegen eine »Urwahl« in Teilen der Partei erst geweckt hatte, äußerte sich am Freitag gegenüber »nd« gelassen über das Abstimmungsergebnis. Er könne nur allen raten, auf weitere Zuspitzungen durch einen Gang vor die Bundesschiedskommission zu verzichten. »Wir sind alle gemeinsam verpflichtet, Göttingen zu einem Aufbruch der LINKEN zu machen.«
Äußerungen aus den antragstellenden Landesverbänden lassen vermuten, dass nicht mit einer Anfechtung der Entscheidung vom Donnerstag zu rechnen ist. Steffen Bockhahn, Landesvorsitzender in Mecklenburg-Vorpommern, ließ das weitere Vorgehen unter Verweis auf eine am Montag geplante Runde des Geschäftsführenden Vorstands mit den Landesvorsitzenden offen. Zuvor hatte sich auch der Landeschef von Sachsen-Anhalt, Matthias Höhn, gegenüber »nd« zurückhaltend geäußert. Beide erklärten, es gehe nun um eine größere Einbeziehung der Landesverbände ins weitere Verfahren. So sollen Regionalkonferenzen die Basis stärker an der Vorbereitung des Parteitages beteiligen.
Für den Antrag auf Mitgliederbefragung stimmten Bundesgeschäftsführerin Caren Lay, die Parteibildungsbeauftragte Halina Wawzyniak, Bundesschatzmeister Raju Sharma und der Landesvorsitzende in Sachsen-Anhalt, Matthias Höhn. Gegen den Antrag stimmten neben Klaus Ernst die Vizevorsitzenden Sahra Wagenknecht und Heinz Bierbaum, Bundesgeschäftsführer Werner Dreibus sowie die Vorstandsmitglieder Christine Buchholz und Nele Hirsch.
Erfahrene Linke haben richtig entschieden!
Macht die Ungerecchtigkeiten in Deutschland zum Thema und nicht solche Mußtopfrangeleieien.
Über sowas freuen sich nur andere, die es nicht gut meinen mit der Masse des Volkes.
Die bewährtesten Gesichter der Partei bleiben Oskar und Gregor.
Sie stehen für Qualität und Kontinuität.
Wer sie als Greise der Partei abstempeln will, hat Links sein nicht begriffen.
Und wer sie gar noch in den Ruhestand schicken will, macht sich zum Steigbügelhalter der anderen Parteien.
Mit solidarischen Grüßen:
Betreff: Beschluss des Landesvorstandes vom 10. Januar 2012 zur Beantragung eines Mitgliederentscheides
Liebe Genossinnen und Genossen,
zur Kenntnis übermittle ich euch vorab (Sofortinformation und Protokoll sind noch nicht fertig) den gestern durch den Landesvorstand gefassten Beschluss zur Beantragung eines Mitgliederentscheides mit empfehlendem Charakter zur Besetzung des Parteivorsitzes.
Links ist, wo der Daumen rechts iist. Und deswegen würde ich auch nicht auf L. und G. pochen. Ein Parteitag wird entscheiden, wie auch immer.
Übrigens: Die Parteien in germany werden einander immer ähnlicher:Während Merkel zuzr Geschlossenheit aufruft, lobt die LINKE die Pluralität. Zum näheren Verständnis: Man spricht immer von dem, was man nicht hat. Es herrscht Parteiendämmerung. Mal sehen, was danach kommt.
"Erfahrene Linke haben richtig entschieden!"
... es darf geschmunzelt werden, ein Hans 1949 traut sich warum auch immer, Linke in erfahrene und unerfahrene einzuteilen und legt selbstüberzeugt fest, was "richtig" und was nicht richtig ist. Ich finde die Entscheidung zum Mitgliedervotum bezüglich Besetzung der Parteispitze zwar auch gut, würde aber nicht so weit gehen, sie allgemein- und endgültig als "richtig" zu bezeichnen. Das verbieten Respekt und Toleranz gegenüber den Argumenten andersdenkender Linke, die keineswegs "unerfahrener" sind als die knappe Mehrheit der EntscheiderInnen. SATZUNGSkonforme Mitgliedervoten sind m. E. grundsätzlich positiv und sollten ein Markenzeichen, besser noch ein Alleinstellungsmerkmal der Linken sein.
"Macht die Ungerecchtigkeiten in Deutschland zum Thema und nicht solche Mußtopfrangeleieien."
... dem ersten Halbsatz ist unbedingt zuzustimmen, allerdings sollten gerade Linke auch über den Tellerrand Deutschland hinaussehen können und Ungerechtigkeiten ÜBERRALL anprangern. Dem zweiten Halbsatz ist scharf zu widersprechen, denn Dispute zu Mitgliederbefragungen, also Basisdemokratie, verächtlich als Mustopfrangeleien zu bezeichnen, zeugt - milde ausgedrückt - nicht gerade von sozialistisch-proletarisch strukturiertem Demokratieverständnis. Aber trotzdem toleriere ich auch deine Meinung, wenn sie auch mit meinem Verständnis von Linkssein nichts zu tun hat.
weiter in Teil 2
"Die bewährtesten Gesichter der Partei bleiben Oskar und Gregor. Sie stehen für Qualität und Kontinuität."
... Lafo besticht durch mitreißende Rethorik und i.d.R. sachkundige Argumente, GG fällt vor allem durch spielfreudige Redseligkeit und Spezialist für GenossInnen-Tränendrüsen auf. Nee, im Ernst, beide sind in der Tat jedenfalls bis zur Bundestagswahl 2013 als Wahllokomotiven unverzichtbar, was aber m. E. vor allem daran liegt, daß der PDL, wie den meisten anderen Parteien auch, offenbar die Fähigkeit abgeht, charismatische NachfolgerInnen aufzubauen bzw. solchen eine Chance zu geben. SATZUNGSkonforme und geschickt vorbereitete Mitgliedervoten könnten da mittel- bis langfristig m. E. sicher hilfreich sein.
"Wer sie als Greise der Partei abstempeln will, hat Links sein nicht begriffen."
... ach Hans, wat soll denn dauernd der schon peinliche Personenkult und dein dogmatisches Was-links-zu-sein-hat! Meinereiner ist übrigens von gleichem Jahrgang wie Oskar und läßt sich genau wie er keineswegs als Greis abstempeln. Bei Gregor als Spätergeborenem will ich mich da lieber nicht festlegen ;-)))
"Und wer sie gar noch in den Ruhestand schicken will, macht sich zum Steigbügelhalter der anderen Parteien."
... nix für ungut, lieber Hans, aber ein positiver UNRUHEstand (nicht nur dieser beiden!) nach 2013 könnte für die PDL durchaus ein wahres Lebenselixier sein und sie, bei geeigneten NachfolgerInnen, in zweistellige Wahlergebnisse katapultieren - sofern die Glaubwürdigkeit nicht weiter wie ein Fähnchen im Wind flattert.
"sofern die Glaubwürdigkeit nicht weiter wie ein Fähnchen im Wind flattert."
... damit meine ich, die eigenen Grundsätze bzw. Haltelinien auch bei einer eventuellen Regierungsbeteiligung nicht aus Opportunitätsgründen in Frage stellen oder sogar aufgeben. Berlin, Brandenburg, MeckPomm sind da leider negative Beispiele - die beteiligten FunktionärInnen sehen das sicher anders. Die Wahlergebnisse sprechen aber eine eindeutige Sprache!
was mich bei der linken bisher gestört hat ist die kommunismusdebatte.in der heutigen zeit über dieses thema zu sprechen ist zu verfrüht.ich weiss nicht wer von den ossis den indianerfilm"söhne der grossen bärin " kennt.der darsteller goijko mitic spielt da einen häuptling eines indianerstammes der vor den versammelten indianerstämmen ein pfeil nach dem anderen zerpricht und damit die schwächen eines jeden indianerstammes aufzeigt.als er ein ganzes bündel nimmt und zerbrechen will geht das natürlich nicht.damit möchte ich sagen ,dass es nur in geeinten kräften gelingen kann dieses system zuüberwinden.der klassengegener liefert jeden tag neue ziele gegen die die linke ankämpfen soll.die linke braucht sich keine neuen themen einfallen lassen.der gegner liefert sie doch.in deutschland gibts genug aufzuräumen.auf gehts.
Der jetzige Beschluß verhindert die dringend notwendige Personelle und inhaltliche Neuausrichtung der Partei. Der von Bartsch auf aufgezeigten Weg zur Überwindung innerparteilicher Diskrepanzen wurde systematisch ausgebremst und vertagt..
Machterhalt durch Diskussionsverbote und messianischen Postenpurpsern organisieren zu wollen hat Tradition nicht nur bei den Strömungen. Da stört ein Mitgliedervotum die Zählapelle zum Machterhalt. Zudem weckt eine Mitgleiderbefragung eine weitere Befürchtung. Durch das beabsichtigte Mitgliedervotum ist die Offenlegung von Delegiertenmehrheit der Mitgliederschwachen überrepräsentierten Westparteien und Stimmenmehrheit der unterrepräsentierten Ostpartei zu erwarten. Dies würde die Stellung der im Osten verankerten "Realos" und die damit verbunden Politikinhalte und deren politische Teilhabe stärken. Stühle und Pfründeder ohnehin schon angezählten Vorstände würden nochmehr wackeln. Es fragt sich, ob und wie lange sich die Mitglieder der Ostlinke instrumentalisieren lassen und die bürokratisch organisierte Westdominanz ertragen und finanzieren.
Der jetzige Beschluß verhindert die dringend notwendige Personelle und inhaltliche Neuausrichtung der Partei. Der von Bartsch auf aufgezeigten Weg zur Überwindung innerparteilicher Diskrepanzen wurde systematisch ausgebremst und vertagt..
Machterhalt durch Diskussionsverbote und messianischen Postenpurpsern organisieren zu wollen hat Tradition nicht nur bei den Strömungen. Da stört ein Mitgliedervotum die Zählapelle zum Machterhalt. Zudem weckt eine Mitgleiderbefragung eine weitere Befürchtung. Durch das beabsichtigte Mitgliedervotum ist die Offenlegung von Delegiertenmehrheit der Mitgliederschwachen überrepräsentierten Westparteien und Stimmenmehrheit der unterrepräsentierten Ostpartei zu erwarten. Dies würde die Stellung der im Osten verankerten "Realos" und die damit verbunden Politikinhalte und deren politische Teilhabe stärken. Stühle und Pfründeder ohnehin schon angezählten Vorstände würden nochmehr wackeln. Es fragt sich, ob und wie lange sich die Mitglieder der Ostlinke instrumentalisieren lassen und die bürokratisch organisierte Westdominanz ertragen und finanzieren.
Besonders für herrschende Seilschaften.
wenn sie sich aus lauter kleinen oder größeren Unterparteien zusammen setzt.
Und so etwas wie innerparteiliche Demokratie haben jene, die aus der SED über die PDS in die LINKE gelangt sind, mehrheitlich wahrhaftig nicht mit der Muttermilch eingesogen. Jenen, die sie inzwischen groß gezogen haben, wurde jede Menge Finten beigebracht, die sich nach 1989 für die Führungsebenen bewährt haben.
Man muß das den Leuten nicht vorwerfen. Es ist der Zug der Zeit. Die bürgerliche Demokratie hat wohl ihren Zenit überschritten. Wie immer gibt es mindestens zwei Auswege: Rätedemokratie ohne Parteien von unten nach oben oder Diktatur von oben. Schaun wir mal
Die bürgerliche Demokratie ist DIE Spielwiese für Seilschaften aller Art, besonders für jene im Dienste von DENENDAGANZOBEN.
Sieh an, wieder eine Herabwürdigung der Demokratie.
Was ist "Bürgerliche Demokratie" genau?
Nach "Oben" und "Unten" zu unterscheiden ist ein grundsätzliches Problem der "Linken".
Übermenschen, die sich für die Untermenschen "DAUNTEN" einsetzen, sind ihre Heros.
Weil sie es nicht besser wissen.
die Hereros
Sie manifestiert sich in der von Parteien dargestellten Repräsentativen oder Parlamentarischen Demokratie, in denen nicht das Volk direkt, sondern gewählte Vertreter die SACHENTSCHEIDUNGEN treffen. Sachentscheidungen, nichtsd als Sachentscheidungen werden also von scheinbar unabhängigen, in Wirklichkeit aber beinahe absolut von ihren Vorderen abhängigen Abgeordneten getroffen.
Bei schönem Wetter funktioniert dieses System zur Zufriedenheit der großen Mehrheit des Volkes.
da wo das "Recht auf Ausbeutung" nicht abgeschafft wurde, sondern glorifiziert wird
ist wirr. Der Herr erleuchte Dich und gebe Dir Frieden. Hugh
dass wir mal darüber geredet haben.
es stimmt, man sollte von den unteren 10 000 sprechen, wenn man die Quandts, Flicks und Krupps und die anhängige Truppe meint
das hätte was polnisch, anarchistisches an sich
Erwachsen ist man erst, wenn man sich von seinen Kindern erziehen lassen kann
bei plumpen Derbheiten wie "Linke sind hinterfotztge Rassisten" die jemand verbreitet, ist das Niveau eines "Dialoges", das von einem stattgefunden habenden Gespräch miteinander reden ließe, Lichtjahre entfernt.
Da muß wohl noch dran gearbeitet werden, insbesondere auch am "Rassismusbegriff" der sicher nicht dann greift, wenn einem im Straßenverkehr die Vorfahrt genommen wurde.
In was für einer Welt lebst Du, bitteschön?
Zehntausend???? Wie völlig grotesk!!!!
Zehntausen in Deinem Heimatdorf vielleicht.
"Quandts, Flicks und Krupps"
Meine Rede...
Wenn es nach den "Linken" gehen würde, dann wäre ich auch ein Untermensch. Bin ich aber nicht ;-)
ich bin dein Nachbar - aber Jesus versteht dich!
Was ist mit den Kindern, die sich nicht indoktrinieren lassen wollen?
Oder ihre Geschwister so erziehen, dass sie das tun?
so empfhehle ich Dir den Eintritt in einem Bettelorden!
Vielleicht sollte Du dich doch dringend mit deinen Fragen an die Telefonseelsorge wenden.
dass der Türke aus dem Auto aussteigt und erstmal ein Dutzend Compadres einbestellt, die dem Deutschen die deutschen Vorfahrtsregeln erklären.
Und der Deutsche beugt sich natürlich allermeistens dieser Demokratie.
Du hasst Jesus?
Ich habe keinen Bezug zu einer Religion.
Was hat man Dir angetan?
Im Zeitalter des Internet müsstet ihr mir schon eine Antwort auf meine Fragen liefern
Oder müsst ihr erst eure Herrscher fragen?
Wie nun?
Was empfindest Du als "Ausbeutung"?
Den Gewinn, an dem andere Menschen Dich nicht teilhaben lasen, obohl Du ihnen gehofen hast?
Was wäre, wenn die in die SCHEISSE gegriffen hätten? Was wäre, wenn die sich "PRODUZIERT", aber in die SCHEISSE gegriffen hätten?? Wärest du HELD dann auch bereit, die VERLUSTE zu tragen?
Weil die große Mehrheit des Volkes die "Vorderen" sind?
Und was willst Du?
Zitat:
"Rotspoon, 14. Jan 2012 08:43
Übrigens: Die Parteien in germany werden einander immer ähnlicher:Während Merkel zuzr Geschlossenheit aufruft, lobt die LINKE die Pluralität. Zum näheren Verständnis: Man spricht immer von dem, was..."
Das ist es was ich meine !
Geschwafel über Nichtigkeiten !
Heute habe ich gerade wieder vom Staatsmedium "DLF" zur Kenntnis nehmen müssen, was die CDU bei ihrer Klausur, alles für innovative Beschlüsse und Voschläge, innovativ über die Staatsmedien, innovativ in Szene setzt.
Weiter heißt es, sinngemäß in den Staatsmedien;
"Am Rande der Klausur erfreute sich die Atom-Kanzlerin staatstragend darüber, dass Schleswig - Holstein führend bei den erneuerbaren Energien unter der Führung der CDU in Deutschland ist."
Ruhm und Ehre der staatstragenden Medien, für Merkel und die CDU.
Einfach Klasse !
Die Linke hingegen, treibend in Sachen erneuerbarer Energien, Mindestlohn, Rente weiterhin mit 65, Gerechtigkeit bei Einzahlung in die Sozialsysteme, Hartz4-Debatte, und, und ,und, .., wird durch die Staatsmedien, mit diesem lächerlichen, verblödenden Personalthema bedacht.
Und die meisten der User nehmen solche Vorgaben der Staatsmedien dankend auf.
Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Erkenntnis, dass Links da ist, wo der Daumen rechts sitzt.
Solche innovativen Gedanken von Dir, nimmt die Staatspresse, die sicher auch hier mitliest, wohlwollend zur Kenntnis.
Sicher wird bald ein neues Thema v. d. Staatsmedien für die Linke und die sie begleitenden User geschnürrt.
Lass mich einmal raten, wovon es handeln wird.
Nicht von erneuerbarer Energien, Mindestlohn, Rente weiterhin mit 65, Gerechtigkeit bei Einzahlung in die Sozialsysteme, Hartz4-Debatte, und, und ,und ....
Sondern von Mauerbau und Stacheldraht, Staasi, greiser Lafontaine, Haschpartei, und, und, und,...
Keiner wird wieder merken, für wie dumm, er verkauft wird.
Der Dumme steht da wo er hingehört, unten !
Aber er hat diskutiert!
Linke Pluralität ist, wenn _alle_ die Möglichkeit haben, EINE Parei zu wählen ;-)
Das ist wie in Nordkorea
Nur besser.
Du willst also keinen Staat?
Endlich ein Nuechterner ! Die "verfruehte" Kommunismusdebatte spielt in die Haende der Rechten. Man kann nicht ausschliessen das der "Druck" fuer einen vollkommen unzeitmaessige "Weg zum Kommunismus-Debatte" von Elementen eingeloeffelt wird welche von den Rechten den Auftrag haben als "wilde Bolschwisten" den verfassungsgeaehrdenen "Buergerschreck" zu spielen. Vieles von Ideen und Erkenntissen und Theorien von Marx und Engels werden heute und in der Zukunft weiter bestehen als ein Teil serioeser Wissenschaft und Philosophie. Aber fuer eine "linke" Partei welche heute in BRD parlamentarisch beteiligt sein sollte - muessen die Auswirkungen von Begriffen wie "Weg zum Kommunismus" als auserhalb des Zieles der Partei erkannt werden.
...noch eine Grund fuer die "verfruehte" "Weg-zum-Kommunismus" Debatte: Greise welche noch starke "Machos" spielen wollen. Das musst doch auch diesen einsickern, dass der "Begriff" Kommunismus heute eine Last fuer praktische linke politische Arbeit darstellt. 1856 - noch vor dem "Kapital" schrieb Heinrich Heine: "Wenn ich die Theorien meines Freundes Karl hoere, bekomme ich Gaensehaut!" Leider passiert das der ueberwaeltigenen Mehrzahl der Waehler wenn das Wort "Kommunismus" in Zusammenhang gebracht wird mit einer Partei welche parlamentarisch "links" orientiert ist. Die "Linke" Partei in BRD hat nur eine Zukunft mit einer "libertarisch-sozialistischen" Orientierung. Angela Davis, welche sich mit dem Marxismus und Kommunismus wissenschaftlich und in der politischen Wirklichkeit befasst, ist aus der KP-USA ausgetreten, und ist in "Libertarian-Socialist" Kreisen aktiv welche eine sozialistische Wirtschafts-und Sozialgesellschaft anstreben, aber unter voelliger individueller Freiheit: Kein Barackenkommunismus in welchen jeder in das "Kollektiv" hineinpassen MUSS. Das ist nicht unbedingt gemeint gegen Umstaende in welchen Kommunisten die Regierung kontrollierten - denn diese entstanden immer unter Belagerung der Gegner und oft innerhalb kriegerischen Auseinandersetzungen. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass die zentralisierte Kontrolle durch einige Figuren welche glauben (oder vortaeuschen) eine gutgemeinte Theorie zu administrieren, dann zum Verlust von individueller Freiheit und Zwang gefuehrt hat. Und deshalb ist der Begriff "Kommunismus" heute - weltweit - ein Schatten aus welchen parlametarisch aktive linke Parteien ausweichen muessen...
Liebe nd-Redaktion, das Thema ist sicher wichtig und gehört ausführlich in die Zeitung - aber bitte nicht auf die erste Seite! Diese zutiefst zerstrittene Partei ist nun wirklich nicht der Nabel der Welt.
Außerdem hättedie Überschrift besser gelautet: Linkspartei-Vorstand misstraut den Mitgliedern!
Während mit den Piraten am Horizont eine Partei erscheint, die mit gnadenloser Offenheit viele junge Wähler zurück holt, nagelt die Linkspartei konsequent alle Eingänge zu. Das gehört nun wirklich nicht auf die erste Seite.
Ansonsten: Macht weiter so.
Oder wie in USA!
Pest oder Cholera !
Zitat:
"magesiar, 15. Jan 2012 11:39
Außerdem hättedie Überschrift besser gelautet: Linkspartei-Vorstand misstraut den Mitgliedern!"
Oder, ungelegte Eier müssen her.
Gelegte sind genug da bei der Linkspartei, aber die schmecken den Hartz4-Parteien und ihren Staatsmedien nicht, also bleiben die liegen.
Wir hatten damals in der Kreisleitung einen Sekretär für Landwirtschaft, der sagte mal gesprächsweise zu mir "Rotspoon, wir Kommunisten auf den Traktoren..." Er war weder Kommunist oder links, er war ein Blödmann.
Und heutzutage gibt es unter Leuten, die sich mit gutem Gewissen als Linke bezeichnen die vielfältigsten Meinungen, Ansichten, Vorstellungen. Wo ist der Unterschied zwischen Pluralität und Beliebigkeit? Was viele Linke heute gemeinsam haben: Rechthaberei, Unduldsamkeit, Verdächtigung und Vorurteile
Für mich heißt Linkssein Bemühnen um eine materialistische Weltanschauung, dialektische Denkweise und eine Vorstellung von Zukunft..
http://www.youtube.com/linksfraktion?gl=DE&hl=de#p/c/3/Slpy8M7fEx0
Nachhilfeunterricht aber nur für die, die Andersdenkenden zu wesentlichen Punkten zuhören können.
Bernd.Kudanek
"... ach Hans, wat soll denn dauernd der schon peinliche Personenkult und dein dogmatisches Was-links-zu-sein-hat! Meinereiner ist übrigens von gleichem Jahrgang wie Oskar und läßt sich genau wie er keineswegs als Greis abstempeln. Bei Gregor als Spätergeborenem will ich mich da lieber nicht festlegen ;-)))"
Personenkult hin, Personenkult her und dann noch peinliches Meinereinerdeiner und, und, ...dass hört sich sehr kleinkariert an.
Es bleibt dabei, es braucht keine Personaldebatte.
Ich verlasse mich auf die altbewährten Kader mit Gesicht und hoffe, dass ihre plastischen, verständlichen Argumentationen endlich von allen Micheln, mit dem Kreuz an der richtigen Stelle, belohnt weden.
Michael Brie, der Stichwortgeber der Wege zum Kommunismus, ist kein wilder Большевик und selbstverständlich auch kein zahmer
Aktuelle Ausgabe: 24.05.2012
Preis: 120,00 €
Preis: 3,50 €
Werbung:
Werbung: