Frankfurt (dpa/nd). Die Deutsche Bahn steht nach Einschätzung der Lokführergewerkschaft GDL vor massiven Problemen beim Kampf um qualifizierte Mitarbeiter. »Es wird derzeit zu wenig neues Personal ausgebildet«, kritisierte der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, in der »Wirtschaftswoche«. »Schon heute fehlen bei der Bahn rund 500 Lokführer, in der gesamten Branche sind es rund 800.« Statt genügend auszubilden, würden sich die Bahnunternehmen gegenseitig Personal abwerben, sagte der Gewerkschafter dem Blatt. »Da werden mittlerweile Kopfprämien bis 5000 Euro gezahlt.«
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