Sydney (dpa/ND). Zwölf Jahre nach dem Ausbruch schwerer Unruhen in Osttimor haben die Vereinten Nationen ihr Flüchtlingsbüro in dem südostasiatischen Inselstaat geschlossen. Das UN-Flüchtlingskommissariat bewertete dies in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung als Zeichen dafür, dass das Land inzwischen den Großteil der humanitären Probleme seiner jüngsten Geschichte überwunden habe. Präsident José Ramos-Horta versicherte, die frühere portugiesische Kolonie würde keine Flüchtlinge abweisen, und kündigte Präsidentschaftswahlen für den 17. März an.
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