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Erneuerbare Energien: Röttgen gegen Rösler

Berlin (dpa/nd). Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sieht keinen Anlass, die Förderung erneuerbarer Energien komplett neu zu justieren. »Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat sich grundsätzlich bewährt und ist mit der Energiewende und den dazu gehörigen Beschlüssen noch einmal bekräftigt worden«, sagte die Sprecherin des Umweltministers am Montag.

Zuvor hatte Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) gefordert, man müsse wegkommen von festen Förderzahlungen für Ökoenergie, um die Kosten für die Verbraucher stärker zu begrenzen. Das EEG müsse daher komplett überdacht werden. Rösler wolle eine offene Debatte, wie das Fördersystem perspektivisch angepasst und modernisiert werden könne, erklärte seine Sprecherin.

Der Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE), Dietmar Schütz, kritisierte den Vorstoß Röslers scharf. »Jeden Tag ein neuer unbrauchbarer Vorschlag aus dem Hause Rösler - das schafft nicht unbedingt Vertrauen in der Erneuerbare-Energien-Branche.« Auch von den Grünen kam Kritik. »Rösler will offensichtlich die Energiewende nicht und gefährdet hunderttausende Arbeitsplätze in der Erneuerbare-Energien-Branche«, meinte der grüne Energieexperte Hans Josef Fell.

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24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

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