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Keine Änderung an »Made in Germany«

Brüssel (dpa/nd). Die EU-Kommission hat keine Pläne für eine Änderung des Gütesiegels »Made in Germany«. Die Kommission habe »weder eine Abschaffung noch eine Erschwernis dieser Herkunftsbezeichnung vorgeschlagen«, teilte die Behörde am Montag als Reaktion auf Beschwerden aus der deutschen Wirtschaft mit. Nach EU-Auffassung solle sich an dem Label nichts ändern. In den vergangenen Tagen wurden EU-Pläne bekannt, dass Produkte nur noch den Hinweis »Made in Germany« tragen sollen, wenn mindestens 45 Prozent des Wertanteils aus Deutschland stammen. Bisher gilt das Land als Herkunftsland, in dem »die letzte wesentliche, wirtschaftlich gerechtfertigte Be- und Verarbeitung« vorgenommen wurde.

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24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

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